
Kindernachmittag mit Therapiehunden der Hundeschule Pfaffenhofen bei der AWO Pfaffenhofen ein voller Erfolg

Mit Feuereifer sind die Kinder dabei, erste Erfahrungen mit ihren neuen „Freunden“ den Hunden zu sammeln und dabei Ängste abzubauen. (Fotos: Rosmarie Schmid)
Sanfte Pfoten, starke Wirkung – das war das Motto des ersten Kindernachmittags mit Hunden, den die Hundeschule Pfaffenhofen gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ortsverein Pfaffenhofen kürzlich auf dem AWO-Vereinsgelände an der Schrobenhausener Straße veranstaltete.
Über 20 Kinder im Alter von drei bis vierzehn Jahren erlebten einen besonderen Nachmittag, bei dem Spiel und Aktivitäten mit Therapiehunden in Ausbildung von der Hundeschule Pfaffenhofen im Mittelpunkt standen.
Was ist im Umgang mit Hunden wichtig? Wie nähere ich mich ihnen richtig? Zu Beginn erhielten die Kinder eine kindgerechte und praxisnahe Einführung in einen sicheren und respektvollen Kontakt mit Hunden. Anschließend konnten sie an vier abwechslungsreichen und liebevoll gestalteten Stationen aktiv werden und gemeinsam mit den Vierbeinern spielerisch kleine Aufgaben lösen.
Beim „Rate mal mit Hund“ zog Australian Shepherd Romeo Quizfragen aus der Lostrommel. Trickhund Jonny belohnte jede richtige Antwort mit einer kleinen Showeinlage. Anspruchsvoller wurde es beim Hindernisparcours, den die Kinder gemeinsam mit den Hündinnen Fia und Yuki meisterten. Kreativität war in der Künstlerwerkstatt gefragt: Die Kinder gestalteten Erinnerungsstücke mit bunten Pfotenabdrücken von den zwei Doodlebrüdern Leopold und Schorsch und dem Goldenretriever Poldi. Die besonderen Momente mit ihrem Lieblingshund konnten die Kinder auf Polaroidfotos festhalten. Ruhe und Nähe fanden sie in der Kuschel- und Leseecke mit Kalle, Lilly, Skipper und Rufus – bürsten, streicheln, einfach da sein.
Zu Beginn erhielten alle Kinder einen „Pfotenpass“ auf dem sie sich die Teilnahme an jeder Station durch einen „Pfotenstempel“ bestätigen lassen konnten. Zum Ende erhielten sie, bei vollständigem „Pfotenpass“ eine Teilnahmeurkunde. Die Kinder erlebten einen abwechslungsreichen und kurzweilige Nachmittag der etwas anderen Art. Die Kids waren mit Feuereifer bei der Sache und hatten wirklich viel Spaß und Freude dabei.
Dieser Kindernachmittag war eine gelungene Kooperation des AWO Ortsverein Pfaffenhofen und der Hundeschule Pfaffenhofen.
„Wir bieten in unserer Hundeschule die Ausbildung für Therapiehunde an“ so Natalie Weickhmann, Hundetrainerin und Eigentümerin der Hundeschule Pfaffenhofen. Und dieser Kindernachmittag gehört als Praxiseinheit zur einjährigen Ausbildung.
Die Frage, was das Besondere an den Therapiehunden ist beantwortet die Hundetrainerin wie folgt: „Die Hunde haben alle große Freude am Umgang mit Klienten – Kindern als auch Erwachsenen. Bei uns in der Ausbildung schulen wir vor allem die Halterinnen zur Körpersprache und dem Verständnis für Hunde, als auch den Umgang beim Einsatz, die Vorbereitung und Nachbereitung.“
Der Einsatz von Therapiehunden oder Hunden im Allgemeinen ist sehr positiv zu sehen. So lassen sich Berührungsängste deutlich reduzieren und Kontakte unabhängig von Alter oder eventuellen Einschränkungen ermöglicht. Diese Wirkung beschränkt sich nicht nur auf therapeutische Hintergründe; sie können in verschiedenen Bereichen soziale Kompetenzen, Empathie und Selbstvertrauen fördern. Insbesondere Kinder profitieren davon, da Hunde unmittelbar reagieren und keine Bewertungen vornehmen. So entstehen Gelegenheiten für Nähe, Selbstwahrnehmung und Vertrauen.
Die Resonanz war groß: „Es war wunderbar zu sehen, wie sich die Kinder im Kontakt mit den Hunden geöffnet haben – manche wurden ganz ruhig, andere richtig lebendig“, sagte AWO-Vorsitzende Herta Sandreuther.
Auch Natalie Weickhmann von der Hundeschule Pfaffenhofen war zufrieden: „Unsere Hunde haben heute viel gelernt – und sie haben gezeigt, wie zuverlässig und zugewandt sie schon mit Kindern umgehen.“
Was bleibt? Viele glückliche Gesichter, neue Erfahrungen im Umgang mit Hunden – und der Wunsch nach Wiederholung.
Oder wie Emma (9) es ausdrückte: „Ich wünschte, ich dürfte einen mit nach Hause nehmen.“
Ein Nachmittag, der Spuren hinterlässt – und Lust auf mehr macht.
Mit Feuereifer sind die Kinder dabei, erste Erfahrungen mit ihren neuen „Freunden“ den Hunden zu sammeln und dabei Ängste abzubauen. (Fotos: Rosmarie Schmid)





Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.